TUISHOU / PUSH HANDS

Das "Tuishou" bzw. international "Push Hands" bildet die grundlegende Partner-Systematik innerer Kampfkünste Chinas ("Neijia") und steht bei den Taiji-Familiendynastien in dem Ruf, höchste Potenziale zu ermöglichen. Push Hands wird auch "Schiebende Hände" genannt und darüberhinaus gibt es weitere Bezeichnungen wie das anschauliche "Klebende Hände". Denn das "Haften" oder "Folgen" ist das zentrale Merkmal der Bewegungsschleifen. Erst bei der Fortgeschrittenen-Stufe "Freies Push Hands (Free-Push-Hands)" kann darauf verzichtet werden, wenn man schneller sein will als der Kontrahent. Freies Push Hands gehört in die Sparte der Kampfsportarten und gehorcht speziellen Turnier-Reglements.

Beim Push Hands geht es darum, eine aussichtslos erscheinende Lage zu wenden und zum eigenen Vorteil zu nutzen. Und wer wollte das nicht können? Dr. Stephan Langhoff vom Vorstand des DTB-Dachverbandes für Tai Chi und Qigong hat dafür spezielle Push-Hands-Programme entwickelt zur Entwicklung von "Soft Skills". Dieses ganzheitlliche "Resilienz-Training" bezieht auch übergreifenden Disziplinen wie Faszien-Training, Initiative-Konzepte und das japanische (aus China stammende) Nairiki-No-Gyo mit ein. Im Mittelpunkt steht der Alltags-Transfer, also die Übertragbarkeit in den beruflichen und privaten Alltag.

Das "Push-Hands-Syndrom"

Was man wissen sollte: Zentrale Narrative chinesischer Push-Hands-Meister beruhen auf Mantras und Wunschdenken. Vieles ist leicht widerlegbar, lückenhaft, irreführend und "quasi-religiös". Werte westlicher Erwachsenenbildung wie Ideologie-Freiheit und Fakten-Treue dringen in diese Esoterik-Landschaften und Heilsversprechen nicht durch.

Dr. Langhoff hat dafür den Begriff "Push-Hands-Syndrom" geprägt. Seine Forschungen und Analysen kommen für Insider nicht unerwartet. Sein Fazit berührt eine Binsenweisheit: Die Botschaften der "Szene-Spielwiesen" und der "Push-Hands-Versteher" zeichnen ein romantisch-verklärtes Zerrbild, das am Kern der traditionellen Kampfkunst-Prinzipien vorbeigeht und eher zu Bespaßung und Infotainment ohne Tiefgang taugt.

Der promovierte Philologe und Dan-Träger des Wado-Karate empfiehlt Interessenten bei der Suche nach geeigneten Schulen und Lehrern stets kritisch zu sein, denn das "Taiji-zu-Zweit", wie man die Partner-Routinen auch nennt, stammt historisch-kulturell ja aus dem Esoterik-Bereich der "Inneren Kampfkünste" (Chinese Internal Martial Arts). Das bedeutet: Man stößt bei vielen Lehrenden auf uneinheitliche und teilweise widersprüchliche Herangehensweisen und Denkmuster.

TUISHOU-PARTNERÜBUNGEN: Push-Hands-Ausbildung und Push-Hands-Treffen Region Hannover

Dieser Report von Dr. Stephan Langhoff soll motivieren für seriöse Push-Hands-Ausbildung jenseits von Esoterik-Folklore. Der Hintergrund: Es existiert eine Fülle widersprüchlichster Behauptungen ohne Faktencheck zu dieser grundlegenden Taiji-Sparte, der auch heute noch ein geheimnis-umwitterter Nimbus von Magie und Mystik anhaftet. Das ist nicht verwunderlich, denn es geht ja um "Innere Kampfkunst" und den Einsatz "innerer Kraft" - und damit um "die Seele von Tai Chi und Qigong".

TUISHOU: Push Hands

Viele Praktizierende des Taijiquan und Qigong teilen die traditionelle Doktrin chinesischer Meister und ihrer Familien-Dynastien: Sie erwarten sich von den Tuishou-Partnerübungen ein tieferes Verstehen der "Chinese Internal Martial Arts Essentials", also der zugrundeliegenden Prinzipien, die die "DNA innerer Kampfkunst" darstellen. Der DTB meint: Dieser verständliche Wunsch kann nur realisiert werden, wenn man sich unvoreingenommen mit der Materie befaßt und die verschiedenen Ausrichtungen des Anbietermarkts genau kennt. Quelle: Chinesische Push-Hands-Meister

TUISHOU-Definitionen

Viele Praktizierende gehen recht sorglos mit dem Tuishou-Terminus um, wo doch Sorgfalt dringend angebracht wäre. Häufig bezieht man sich kritiklos auf die Wiki-Definition:

"Tuishou (... englisch Pushing hands, Push Hands – „Schiebende Hände“) bezeichnet eine grundlegende Partner­übung im Taijiquan. Tuishou ist vergleichbar mit Partnerübungen in anderen Stilen der Inneren Kampfkünste, beispielsweise dem Panshou (... englisch Winding hands – „Windende Hände“) im Baguazhang oder den „Klebende /sic/ Hände /sic/“, auch „Chishou“ genannt (... kantonesisch chi sao) im Wing Chun. Hierzu entgegengesetzt ist das Sanshou (... englisch Free hands – „Freie Hände“) der Äußeren Kampfkünste, beispielsweise als Zweikampf­übung „Sanda“ (... englisch Free Fighting – „Freikampf“) im modernen Wushusport." Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tuishou.

Dr. Langhoff kommt bei der Analyse dieser Beschreibung zu dem Schlußfolgerung: "Diese oberflächliche Herangehensweise sagt mehr über den Verfasser aus als über die Sache selbst und ich frage mich, wer jemanden, der diese Definition übernimmt, zum Lehrer haben möchte...!" Quelle: Tuishou: Push Hands: Treffen Meister Definition Tai-Chi-Dachverband bietet Pushhands-Ausbildung.

Verbände und Organisationen

Es gibt in Deutschland keinen Spezial-Verband für Tuishou bzw. Push Hands. Einer solchen Organisation wäre wohl auch wenig Erfolg beschieden, denn ohne den Bezug auf übergreifende Sparten wie Tai Chi und Qigong wäre der Stellenwert und die Einsatzmöglichkeiten sehr gering.

Man kann die Taijiquan-Qigong-Bundesvereinigung DTB zusätzlich zu ihrer Funktion als Dachverband als eine Art Spitzenverband einstufen. Zu seinen Aufgaben der Förderung und Verbreitung der chinesischen Übesysteme gehört auch gemeinsam getragene Lehrerausbildung. Unter seiner Ägide kooperieren u. a. der Tai-Chi-Dachverband Deutschland e. V. und der Qigong-Dachverband Deutschland e. V.. In ihre Seminarwochen sind Push-Hands-Treffen integriert, die bereits über 80 mal seit dem Jahre 2000 stattfanden. Der Unterricht ist differenziert nach Anfängern und Fortgeschrittenen. Zur Vor- und Nachbereitung gibt es zahlreiche Lehrmaterialien mit Lernkontrolle zur kontinuierlichen Selbsteinschätzung.

Push-Hands-Videos

 

 

Push-Hands-Treffen

 

Für das ausgeprägte Bedürfnis nach Kontakten und Austausch unter den Praktizierenden des Tuishou / Push Hands besteht eine Fülle von Angeboten, die zumeist als "Push-Hands-Treffen" oder Tuishou-Treffen" bezeichnet werden. Die Reichweite solcher Events geht von regionalen bis hin zu internationalen Treffen. Die Veranstaltungen spiegeln die Wünsche der meisten Interessierten wider und es werden passende Dozenten für Kurse und Workshops eingeladen. Ein großer Teil davon sind jedoch nicht einschlägig anerkannt, weil einheitliche Standards fehlen. Dieser Flickenteppich hat zu erheblichen Intransparenzen und Irritationen geführt - auch weil es immer wieder zu Täuschungen und Betrügereien gekommen ist.

Die zugrundeliegenden Sehweisen reichen von Lobby-Interessen über Esoterik-Heilslehren bis hin zu den wissenschaftlich fundierten Veranstaltungen des DTB und seiner Kooperationspartner. Der DTB-Ansatz ist dabei ein völlig anderer als bei Push-Hands-Treffen der Taiji-Qigong-Szene und bildet ein bewährtes Korrektiv zu Einseitigkeit, Beliebigkeit und "politischen Korrektheit" der Szene. Quelle: Online-Forum / Feedback / Posts: Internationale Push-Hands-Treffen Region Hannover.

Viele fragen sich nach den Ursachen für den erfolgreichen Korrektiv-Ansatz. Ein wichtiger Grund sind sicher die einheitlichen DTB-Standards und die Einbettung der Treffen in die bundesweite Tai-Chi-Qigong-Ausbildung, für die bereits über 80 Intensiv-Wochen allein in der Region Nordheide / Hannover organisiert wurden. An diesen Block-Modulen kann also nicht jeder teilnehmen, der an Push Hands interessiert ist wie an den Szene-Events. Bei den DTB-Veranstaltungen gewährleisten Transparenz, Lernkontrolle und Ideologie-Freiheit den doch so nötigen "Alltags-Transfer".

Die stilartübergreifenden Themen sind in der Tat faszinierend und stoßen immer auf großes Interesse. Die hohe Nachfrage zeigt den Bedarf an faktencheck-basierter Wissensvermittlung. Besonders gelobt werden die Resilienz-Programme und ihr "Alltagstransfer" also die Übertragbarkeit in den beruflichen und privaten Alltag. Feedback s. Göttingen Hannover Ausbildung DTB-Dachverband. Auch das Seminar-Programm für die folgenden Treffen enthalten hochinteressante Themenschwerpunkte.

Vorankündigung 1: Push-Hands-Treffen: Sino-japanische DTB-Studien zu Historie, Prinzipien und Technik

Eine neue Dokumentation über sino-japanischen Forschungen des Taijiquan-Qigong-Dachverbandes DTB ev zu den aus China stammenden Kampftechniken des Jujutsu "NAIRIKI" behandelt historische und technische Grundlagen. Die Fortführung hier bezieht neue Aspekte der Partner-Übungen mit ein, die sich ergeben aus dem gerade erschienen Buch "Shindō Yōshin Ryū: History and Technique", das T. Threadgill mit Shingo Ohgami zusammen produzierte (s. Threadgill / Ohgami: Shindo Yoshin Ryu Jujutsu - History & Technique). Beide Autoren setzen sich ein für Fakten-Check und entsprechen damit voll dem DTB-Ansatz und der Methodologie des "Richtig lernens und Lehrens" von DTB-Geschäftsführer Dr. Stephan Langhoff. Er befaßt sich nunmehr über 50 Jahre mit Partnerübungen östlicher Kampfkünste.

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Vorankündigung 2: Push-Hands-Treffen: Push Hands im Chen-Stil-Taijiquan

Ist das Tuishou des Taijiquan mit den "harten" Shaolin-Stilen verwandt? Diese ketzerische Frage bejahen manche Experten - zu ihnen gehört auch Dr. Langhoff.

Romantisch veranlagten Tuishou-Adepten gilt die chinesische Ortschaft Chenjiagou (übersetzt "Chen-Dorf)" als "Mekka innerer Kampfkunst", denn dort liegt für sie der Ursprung der Taijiquan-Kampfkunst. Auch Yang Luchan ist Bestandteil dieser "Zhang-Sanfeng-Folklore" und die Yang-Familie reklamiert bis zum heutigen Tag gebetsmühlen-artig deren Richtigkeit. Auch die anderen Familien-Dynastien sind sich darin einig, daß das den Wudang-Kampfkunst-Routinen inhärente "äußerste Prinzip (Taiji)" ein Garant für Unbesiegbarkeit sei und dem Shaolin-Wushu dadurch überlegen sei. Siehe dazu den Artikel "Jiangfa in Chenjiagou".

Doch die Fakten sprechen eine ganz andere Sprache. Die daraus entstandene Gegen-These ist viel nachvollziehbarer: Das Chen-Stil-Taijiquan ist Shaolin-basiert! Der bekannteste Vertreter ist kein geringerer als Wu-Stilist Wu Tunan. Und aus dem Threadgill-Ohgami-Buch geht hervor, daß auch Ohgami dieser Gegenthese folgte und genau wegen dieser technisch-historischen Nähe zum Shaolin-Stil das Taijiquan in Chenjiagou studierte.

VVergleicht man in diesem Rahmen das Tuishou des Chen-Stil-Taijiquan mit dem Shaolin, so stößt man auf eine Fülle von Unterschieden und Gemeinsamkeiten.

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Vorankündigung 3: Push-Hands-Treffen: Free Push Hands / Free Hands (San Shou)

Der Begriff "Free Push Hands" oder "Free Hands (San Shou)" wird unterschiedlich interpretiert. Die gängige Interpretation als "free fight / Freikampf" ist irreführend - man sollte sie nur im Bereich von Turnieren / Competitions / Tournaments / Wettbewerben benutzen. Siehe auch Updates Freies Push Hands / Free Push Hands

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Vorankündigung 4: Push-Hands-Treffen: NAIRIKI-NO-GYO

Die aus China stammenden Nairiki-No-Gyo (Übungen zur Entwicklung innerer Kraft) hat T-SYR-Vorstand Tobin E. Threadgill 2013 persönlich auf einem internationalen Lehrgang für das Tai Chi Zentrum Hamburg e. V. unterrichtet. Auf einem der letzten Push-Hands-Treffen wurden solche Nairiki-Partnerdrills zu Fußbewegungen und Schrittabfolgen behandelt, die bei richtiger Ausführung das Wahren der Körperstruktur (Chushin Tadasu) erleichtern. Dabei wurde auch eine wenig bekannte Körpermechanik besprochen, die im Shindo Yoshin Ryu Jujutsu überliefert ist und die früher wahrscheinlich auch im Push Hands benutzt wurde, da sie die Körperstruktur entscheidend verbessert: Es ist die ausgeklügelte Verbindung (Musubi) zwischen dem Ziehen mit dem vorderen Bein (Hiki-Ashi) und dem Stoßen mit der Hand (Oshi-Te). Dies wiederum läßt sich gut vergleichen mit der "myofaszialen Verkettung" der Faszien-Forschung.

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Lesetipp: Push-Hands - ein Report von Dr. Langhoff

DTB-Ausbilder Dr. Stephan Langhoff möchte motivieren für seriöse Push-Hands-Ausbildung jenseits von Esoterik-Folklore. Der Hintergrund: Es existiert eine Fülle widersprüchlichster Behauptungen ohne Faktencheck zu dieser grundlegenden Taiji-Sparte, der auch heute noch ein geheimnis-umwitterter Nimbus von Magie und Mystik anhaftet. Das ist nicht verwunderlich, denn es geht ja um "Innere Kampfkunst" und den Einsatz "innerer Kraft" - und damit um "die Seele von Tai Chi und Qigong".

Der promovierte Dan-Träger schreibt:

TUISHOU IST WEIT MEHR ALS EINE PARTNERÜBUNG: Es eignet sich vorzüglich als Resilienz-Training und zur Stärkung innerer Kraft. Der neue Push-Hands-Bericht von Dr. Langhoff ist eine zusammenfassende Beschreibung der "Schiebenden Hände". Dieses bekannteste und wichtigste Taijiquan-Partnertraining ist traditionell verbrämt mit Wushu-Folklore der chinesischen Taiji-Dynastien. Doch dieser "Qi-Kult" hat in der ideologie-freien Lehrmethodik von Dr. Langhoff keinen Platz. Das Kursleiter-Manual ist anerkannt als Stundenbild für die DTB-Push-Hands-Treffen. Beschrieben wird auch die Historie der faszinierenden fernöstlichen Zweikampf-Systematik. Dr. Langhoff hat für den DTB-Dachverband bereits über 80 Veranstaltungen in der Region Hannover geleitet. Der Block-Unterricht dauert von montags bis freitags und ist als Bildungurlaub anerkannt. Auf diesen internationalen Treffen wird das ganze Push-Hands-Spektrum stilarten-übergreifend in Theorie und Praxis behandelt. Chronik, Termin-Übersichten und Lehrmaterial zur Vor- und Nachbereitung im Online-Forum: Push Hands (Tuishou).

Push-Hands-Schulen: Schule Hamburg

Dr. Langhoffs Hamburger Schule wurde bereits 1989 gegründet und ist seit 1996 die bundesweite Schulungsstätte des DTB-Verbandes. Das gemeinnützige Bildungsinstitut ist seit 1994 ausgezeichnet mit dem Prüfsiegel Weiterbildung Hamburg e. V..

Push-Hands-Lehrgänge im Block-Format betreffen u. a. spezielle Varianten wie "Dalü (Großes Ziehen). Zu Dr. Langhoffs Lehrern gehören Meister Fu Zhongwen (Yang-Stiil-Tuishou), dessen Sohn Fu Shengyuan (Yang-Stiil-Tuishou), Zhang Youquan (Chen-Stiil-Tuishou) und Yang Zhenduo (Yang-Stiil-Tuishou). Die Hamburger Schule organisiert Unterricht mit allen von ihnen außer Fu Zhongwen. Ein besonders lehrreicher internationaler Event war eine Fachfortbildung mit Tobin Edward Threadgill, dem Vorstand des Yoshin-Kai des Takamura-ha Shindo Yoshin Ryu Jujutsu (s. Toby E. Threadgill Nairiki-Lehrgang Hamburg).

Die "Hamburger Lehrerschmiede" oder "Hamburger Modell" zieht auch zahlreiche Interessierte aus dem Ausland an und ist somit eine international bekannte Institution. Siehe dazu den Vergleich internationaler Push-Hands-Associations: Push-Hands-Meister.

Dr. Langhoff leitet auch die modularisierten berufsbegleitenden Block-Seminare der DTB-Bundesvereinigung in der Nordheide. Siehe die aktuelle Vorankündigung:

Tai Chi Ausbildung Hannover mit kostenloser Krankenkassen-Zertifizierung. Im Rahmen des DTB-Projektes "Lehrer werden leicht gemacht" finden viermal jährlich Seminarwochen in der Region Hannover statt. Der Träger ist das Tai Chi Zentrum und die Leitung hat Dr. Stephan Langhoff. Fotos und Feedback der über80 Seminarwochen hier: Ausbildung Hannover.

 

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Der grundlegende Terminus "Ting Jin (Hörende Energie)" bezeichnet eine der wichtigsten Fähigkeiten beim Tuishou. Gemeint ist eine Berührung des Partners, die das Hineinspüren in seinen Körper ermöglicht ganz so als könne man ihn "hören". Interessanter Gegenpol: Push-Hands-Meister wie C. C. Chen aus New York propagieren Training mit Boxhanschuhen.

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Die in der Push-Hands-Community verbreiteten romantisierenden Fantasien erkennen immer mehr Ernsthafte als Sackgassen. Man sollte die Partnerroutinen der heutigen Zeit strikt trennen von den brutalen Nahkampftechniken vergangener Zeiten. War damals mit "Neutralisieren" das Auslöschen des Kontrahenten gemeint, so ist es heute ein Fachbegriff für das Ableiten fokussierter Fajin-Energie

DTB-Distanzierung von "Internationalen Push Hands Treffen in Hannover"

Hinweis zur Verwechslungsgefahr: Die seit dem Jahre 2000 viermal jährlich stattfindenden DTB-Events in der Region Nordheide folgen den Qualitätsstandards des 1988 gegründeten Tai Chi Zentrum Hamburg e. V.. Der gemeinnützige Verein trägt seit 1992 das Prüfsiegel des Weiterbildung Hamburg e. V. und ist seit 1996 die zentrale Schulungsstätte des Dt. Taichi-Bundes - Dachverband für Taichi und Qigong e. V. (s. EU-Zertifizierung und Lizenzverlängerung).

Der DTB distanziert sich von den "Internationalen Push Hands Treffen", die vom "Tai Chi Studio" in Hannover veranstaltet werden. Sie wurden im Jahre 2001 konzipiert als jährliches Austauschtreffen für Push Hands-Praktizierende in Deutschland und Europa. Diese Veranstaltungen befassen sich ausschließlich mit der Partnerarbeit im Taijiquan, das bedeutet nur mit Push Hands und Anwendungen. Das von Nils Klug geleitete Tai Chi Studio ist kein DTB-Mitglied, hat ein eigenständiges Konzept und folgt völlig anderen Qualitätsstandards.

Ein anschauliches Beispiel sind die Workshops auf dem Treffen 2020 mit dem Thema "Freies Yang Stil Push Hands mit Schritten". Sie werden geleitet von Mario Napoli, der bereits oben erwähnt wurde als Sieger über Chen-Meister auf einem internationalen Turnier im chinesischen Chenjiagou. Sein auf Video-Mitschnitten dokumentierte "Kraft-gegen-Kraft-Setzen" ist mit den Standards des DTB-Dachverbandes unvereinbar. Quelle: "Lehrer und Themen des 20. Internationalen Push Hands Treffens".

Quelle: Push-Hands-Treffen Hannover.

Update: Online-Kurse mit ZOOM, SKYPE und JITSI

Jeden Monat beginnt die DTB-Regionalgruppe mit einem Kurs für Tai Chi und Qigong immer montags um 18.00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Kurse in die DTB-Mediathek eingestellt werden, kann man auch zeitversetzt teilnehmen. Quelle: Corona: Qigong-Tai-Chi-Online-Kurse.